Sonntag, 16. Oktober 2011

7 Tipps für bessere Videofilme. Tipp 2: Verwenden Sie ein Stativ

Trotz moderner Mechanismen von Kameras, verwackelte Bilder zu „beruhigen“ erhalten Sie bei Ihrem Film sofort einen professionellen Touch, wenn Sie das Hilfsmittel Stativ verwenden.

Den Einsatz zur „Handkamera“ beschränke ich auf das notwendigste. Nämlich wenn man am Drehort viel Mobilität braucht oder einfach keinen Platz hat. Oder auch dann, wenn man kurze Statements von Politikern, Managern oder „Promis“ mit der Kamera einfangen möchte.

In solchen Situationen empfehle ich Ihnen, dass Sie sich eine Möglichkeit suchen, sich selber und/oder die Kamera zusätzlich abzustützen um für mehr Bildruhe zu sorgen. Das kann ein Geländer sein, ein Baum oder Wand, an der Sie zusätzlichen Halt suchen.

Gute Stative, mit denen man ordentlich arbeiten kann, gehen ab der Preisklasse 600 Euro aufwärts an. Das Herz dabei ist der sogenannte Videoneiger, der auch 80% bis 90% des Preises ausmacht. Ab der 800 Euro bis 1000 Euro- Preisklasse können Sie dann auch arbeiten wie die Profis, da die Videoneiger dieser Stative bereits sehr gute Gleiteigenschaften besitzen.

Empfehlenswert ist bei einem Stativ auch eine Art „Fernbedienung“, mit der Sie Zoom und Schärfe an der Kamera vom Schwenkhebel aus bedienen können. Vorteil: Sie müssen nicht mehr mit der Hand an die Kamera und vermeiden dadurch kleine Verwackler.

Wenn Sie kein großes Budget dafür haben, können Sie sich auch mit einem einfachen Stativ im Amateurbereich behelfen. Lieber ein billiges Stativ als gar keines. Im wesentlichen kommt es nur auf eines an: die Bildruhe - viel Schwenken und Zoomen sollte eh vermieden werden.

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