Leider spielt in der Prioritätenliste vieler aktiver Videoproduzenten der Ton nur eine untergeordnete Rolle. Zu Unrecht. Denken Sie an das schöne Rauschen eines Wasserfalles, das beruhigende Plätschern eines Baches oder die Tonkulisse eines Fußballstadions.
Oft reicht das Kameramikro für den sogenannten O-Ton aus. Es gibt aber Ausnahmesituationen, in denen Sie zu einem externen Mikrofon greifen sollten. Für ein Interview verwenden Sie am besten ein gutes Richtmikrofon, welches Sie in ca. 20 cm bis 30 cm Abstand zum Redner halten.
Ist der Abstand zwischen Redner und Kamera zu groß, empfiehlt sich der Einsatz eines Funkmikrofones.
Den Ton nehmen die Zuseher oft unterbewusst wahr. Bei Interviews oder Dialogen wird ein störender Hall im Raum oder Störgeräusche bei Außendrehs (wie Verkehr, Wind) vom Zuseher schnell als unprofessionell empfunden.
Widmen Sie daher dem Ton beim Dreh und in der Nachbearbeitung ein großes Maß an Zeit und Sorgfalt. Vermeiden Sie Tonsprünge und pegeln Sie den Ton am Schnittplatz so, dass eine gleichmäßige Geräuschkulisse entsteht!
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